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LEC Spring Split 2020: Robin Schulz mit Liveset vor dem Finale


Christine Künzler

Hier hätte ein Nachbericht über die LEC Spring Finals 2020 in Budapest stehen können, über ein einmaliges Live-Event vor tausenden Fans. Eine große Show sollte es geben, wenn sich die besten Esportler Europas auf der Bühne begegnen. Gab es auch! Nur eben, wie so vieles in der vom Coronavirus geprägten Zeit, in etwas anderer Form.

Legends at home

Also „alles“ anders. Seit März hieß es auch bei der europäischen League of Legends LEC #stayathome. Nach einer Woche Pause disponierte man um und ließ das Turnier ab 22. März als Online-Wettbewerb im Stream stattfinden – und nicht wie vorab mit Publikum im Studio. Auch die Spring Finals wurden angesichts der aktuellen Corona-Beschränkungen konsequenterweise verlegt. Neuer Termin, neuer Ort: Die Finalspiele fanden schließlich am 18. und 19. April in den LEC Studios in Berlin statt, ohne Publikum, aber mit Rahmenprogramm. Und was für einem!

Robin Schulz lieferte Soundtrack zum Finalspiel

Die LEC platzierte gemeinsam mit Warner Music den international erfolgreichen DJ und Produzenten Robin Schulz in der Finalshow. Der 32-jährige Osnabrücker ist normalerweise auf den Festivalbühnen dieser Welt zu Hause. Er schrieb mit Veröffentlichungen wie „Waves“ und „Prayer in C“ Dance-Geschichte und ist mit 258 Diamant-, Platin- und Gold-Awards sowie sieben Milliarden Streams der international erfolgreichste deutsche Künstler dieser Dekade. Für die Esports-Liga legte er aus dem „Homeoffice“ auf und läutete mit einem 45-minütigem exklusivem Live-DJ-Set das Finale ein. Das hat es zuvor noch nicht gegeben: Robin Schulz trat damit als erster Liveact in der Geschichte der League of Legends Shows auf – und das in Zeiten von Corona.

Das Livestream-Event konnte im Zuge der Partnerschaft zwischen Warner Music Germany und Riot Games ermöglicht werden.

„Die Partnerschaft mit Riot Games ist für uns sehr wichtig“, so Oliver Thienhaus, Director Paid & Owned Media Warner Music Central Europe. Und weiter: „Die organische und sinnvolle Verbindung von Gaming und Musik ist für uns ein deutlicher Fokusbereich in einem der am stärksten wachsenden Zielgruppensegmente.“

Auch Alban Dechelotte, Head of Business Development and Sponsorships LEC, zeigt sich begeistert davon, wie aus der Kooperation eine immer stärkere Verbindung von Musik und Esports wächst, die mit der Live-Performance von Robin Schulz einen echten Meilenstein markiert: „Die erste Liveperformance in der Geschichte des europäischen LoL-Esports mit einem Weltklasse-Act wie Robin Schulz zu veranstalten, zeigt eindrücklich, wie engagiert sowohl Label als auch Künstler in dieser Partnerschaft sind.“

Hinter den Kulissen: Vom Büro zum Selfmade-Streamingstudio

Robin Schulz‘ neuester Song „In Your Eyes“ war während der diesjährigen Spring Splits schon mehrfach zwischen den Spielen zu hören. Bekannter Sound also für die Fans. Warner arbeitete mit dem DJ zudem ohnehin an einem Livestream-Konstrukt, für das der Musiker sein Büro auf eigene Faust in ein Streamingstudio inklusive riesiger Greenscreen-Fläche verwandelte. Die Technik stand also, nur der konkrete Anlass und die Partner fehlten noch – bis die Idee aufkam, das Set von Robin Schulz im Rahmen des LEC-Finals als Aftershowparty anzubieten. Es wurde eine Preshowparty, organisiert in kürzester Zeit.

Auch Livestreams brauchen Generalproben. Ein paar Tage vor dem LEC-Finale ließ Robin Schulz einen befreundeten Künstler an die Turntables, um die Streamingtechnik final zu testen. Hier und da wurde nachjustiert: Der Greenscreen, auf dem später die Hintergrundvideos zu sehen waren, vergrößerte sich noch mal. Traversen für die perfekte Ausleuchtung kamen hinzu. Zudem musste am Tag vor der Show das Setup noch etwas erweitert werden, um eine hohe Auflösung sicherzustellen. Das Feintuning hat sich gelohnt!

  • Davon überzeugten sich am 19. April ab 15:00 Uhr in der Spitze 106.266 Esports-Fans live auf https://watch.lolesports.com/

  • Über 4.3 Millionen Impressions und Views erzielte das Liveset via Social Media von Riot Games, Warner Music und Robin Schulz

  • Zusätzlich sahen über 55.332 Zuschauer (Stand: 8. Mai) die Show auf dem YouTube-Kanal von Robin Schulz

Corona zum Trotz: Esports-Highlights

Corona setzt das gesellschaftliche Leben auf null, Esports macht weiter – und wie: Das LEC-Highlight des Jahres fand nicht nur statt, sondern bereicherte sich um den ersten Liveact in der eigenen Geschichte und wurde zum absoluten Zuschauererfolg: 813.638 Menschen sahen in der Spitze das Finale – ein neuer Rekord für die Spring Season. (Quelle: Esports Charts)

Angesichts dessen ist es offensichtlich: Esports wächst und zählt zu den Gewinnerbranchen dieser Zeit (Link zu BTM-Artikel „Corona-Winner“). Wohl ein Argument ist die dem Sport innewohnende Flexibilität. Auch wenn das LEC-Finale als Mega-Live-Event in Arenen mit bis zu 20.000 Zuschauerplätzen unumstritten erhabenen Charakter hat – die digitale DNA des Sports setzt Hallen, Felder oder Stadien nicht unbedingt voraus. Die Spiele können sich ins rein Digitale verlagern, die Fans schalten sich von überall auf der Welt dazu – und sind dann doch irgendwie „live“ dabei.

 „It’s gonna be OK“ – so die Refrainzeile eines bekannten Dance-Hits von Robin Schulz. Das passt! Zur Situation, zu den Beschränkungen, zu den Veränderungen, die Corona mit sich gebracht hat: keine Konzerte, keine Festivals, keine Sportereignisse. Und damit eine Zeit, in der Berufs- und Alltagsstress für die Gesellschaft etwas schwerer wiegen. Aber „alles wird gut“, irgendwann! Und bis dahin beweist die Esports-Szene mit Highlights wie den oben geschilderten, dass niemand auf „Live“-Events verzichten muss.

Kein Konfettiregen, aber viel Stimmung: Europas beste League-of-Legends-Teams traten am Final-Wochenende (18. und 19. April) gegeneinander in den Berliner LEC Studios an. Um den Meistertitel kämpften schließlich G2 ESports und Fnatic. Das Duell gewann überraschend klar G2 und verteidigte damit den LEC Titel erfolgreich.

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