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Wie Versicherungen Millennials für sich gewinnen können


Thassilo von Bierbrauer

Laut einer Forsa Studie wissen 74 Prozent der Millennials nicht, welche Innovationen und Zukunftstrends sie künftig von ihrer Versicherung erwarten dürfen.


| Quelle: Forsa Studie 2019

Wonach streben die Menschen in diesen unsicheren, von einer globalen Pandemie geprägten Zeit? Nach Sicherheit. Und genau diese Sicherheit gewährleisten – wie der Name nahelegt – Versicherungen jeglicher Art. Sei es finanziell oder gesundheitlich motiviert. Sei es die Krankenversicherung, Lebensversicherung oder Reiseversicherung. Die gesamte Branche erfährt im Zuge der COVID19-Situation einen beträchtlichen Aufschwung und gilt als eine der wirtschaftlichen „Gewinner“ der aktuellen Zeit. Welche anderen Branchen bereits momentan oder zeitnah im Zuge des Coronavirus durchstarten (werden), erfahren Sie hier.

Das Feld der Versicherungen ist sehr vielschichtig und vermag für den Laien oder Branchenfremden ein schier undurchdringlicher „Wald der Möglichkeiten“ zu sein. Zudem schrumpfen durch den demographischen Wandel die Neuabschlüsse im wichtigen mittleren und jungen Zielgruppensegment (Quelle: Nielsen Sports, Branchenanalyse Versicherungen 2018). Auch deshalb steht die Versicherungsbranche vor einem Problem, das anderen Branchen nur allzu bekannt ist: Wie erreicht man die junge, umkämpfte Zielgruppe – die Millennials?

Grund genug, um hier in der Folge einen genaueren Blick auf diese spezifische Herausforderung der Versicherungsbranche zu werfen und zu erläutern, wie Versicherungen jeweils Sportsponsoring und -marketing als ideale Kommunikationsplattform nutzen können, um junge Menschen wirksam zu erreichen und sich dabei als digital und innovativ zu platzieren. Konkrete Lösungsansätze inklusive.

Was erwarten Millennials von Versicherungen?

  • Millennial ist die Bezeichnung für die um die Jahrtausendwende geborene Generation.
  • Wird oft auch als Generation Y bezeichnet, sowie als Generation der Digital Natives.
  • Die Generation zwischen den Baby Boomern und Generation Z.
  • Was die Millennials am meisten auszeichnet, ist ihr Technikverständnis.

Um aus Sicht der Versicherungsbranche den Zugang zu dieser speziellen Zielgruppe zu erlangen, muss man zunächst die Erwartungshaltung der Millennials in Richtung der Versicherungen verstehen.

Vor allem schreckt der Anfangs erwähnte „Wald der Möglichkeiten“ im Versicherungskosmos die Millennials ab. Sie wünschen sich eine deutliche Vereinfachung in diesem Zusammenhang. Versicherer sollen Produkte und die damit verbundenen Leistungen so erklären, dass sie die Zusammenhänge auch verstehen und dabei die Kommunikation so einfach und knapp wie möglich gestalten. Auch findet sich hier der Wunsch nach einer stärkeren Orientierung der Versicherungswirtschaft an der Zielgruppe, d.h. neben einem geforderten Image- und Strukturupdate der Branche („moderner, digitaler und jünger“) steht auch die Berücksichtigung der individuellen Kundenbedürfnisse sowie die Entwicklung spezifischer und digitaler Produkte im Fokus der Interessen der Millennials.


Etwa 45 Prozent der Millennials wünschen sich von der Versicherungsbranche verständlichere Beratungen. Rund 40 Prozent wollen passgenauere Angebote.


| Quelle: Nürnberger Versicherung und F.A.Z.-Institut

Wie erreicht man am besten Millennials?

Da Millennials technisch versierter sind als andere und v.a. ältere Generationen, sind sie besonders auf ihren mobilen Endgeräten zu erreichen, mit einem besonderen Fokus auf die Nutzung von Social Media. Deswegen ist ein gepflegter Auftritt der Versicherungen auf allen Social Kanälen ein essentieller Baustein. Darüber hinaus surfen Millennials öfter über Mobilgeräte als andere Generationen. Aus diesem Grund ist eine Optimierung der mobilen Website-Versionen ein ebenso wichtiges Element. Kurzum: Umso digitaler das Thema Versicherungen besetzt ist, desto attraktiver wird es für Millennials!

„Perfect fit“ – 6 Gründe, warum cleveres Sportsponsoring Versicherungen den Zugang zu Millennials verschafft

Grund 1: Junge Menschen lieben Sport

Wenn man die genannte Zielgruppe nun mit entsprechenden Botschaften und Produkten erreichen will, muss man sich auch bewusst machen, wo sich die Millennials „rumtreiben“ und anhand welcher Plattformen man sie erreichen kann. Die Antwort: Sport. Denn Sport ermöglicht Zugang zu jungen Menschen. Egal ob Fußball, Handball, Basketball, Eishockey, Esports oder vieles mehr. Millionen Millennials alleine in Deutschland konsumieren in hoher Frequenz professionellen Sport und üben ihn gleichzeitig auch noch aus. Zudem geben Millennials Sport und die Suche nach Produkten/Dienstleistungen als zwei der am stärksten wachsenden Gründe an, soziale Medien zu nutzen.

Quelle: GlobalWebIndex, Report on Social Media User Trends 2019

Grund 2: Showcasen von Produkten und Innovationen

Außerdem müssen sich Versicherungsunternehmen aufgrund des Digitalisierungsdrucks wie bereits erwähnt mit neuen Technologien, veränderten Verbraucherprofilen und neuen Kommunikationskanälen und -formaten auseinandersetzen. Dies führt automatisch zu einem Umdenken und Hinterfragen bestehender Strukturen und Prozesse. Genau für diese Herausforderungen haben einige Versicherungsunternehmen bereits eigene Services eingerichtet, die sich um neue Lösungen für Versicherte kümmern. Um diese Services und Produkte – wie etwa neue Mobile Apps oder Produktinnovationen – authentisch zu showcasen, bietet der Sport und eine Zusammenarbeit mit einem Verein, Sportler, Verband etc. die ideale Kommunikationsplattform.

Grund 3: Die perfekten Rahmenbedinungen für Content Marketing

Darüber hinaus können Unternehmen hier das Potenzial des Sports für eigenes Content Marketing nutzen: Medienpräsenz, reichweitenstarke Testimonials, Influencer, exklusiver Content und ein positiver Imagetransfer. Versicherungen sind in den sozialen Netzwerken bisher eher verhalten unterwegs und erreichen die Digital Natives nicht mehr. Deswegen lohnt es sich gerade hier mit exklusiven Inhalten aufzufallen.

Grund 4: Verantwortung übernehmen und begeistern

Zudem bietet ein Engagement einer Versicherung im Bereich des Sports die Möglichkeit, Verantwortung gegenüber der jüngeren Generation zu übernehmen und sensibilisiert so für eine gesunde Entwicklung, viel Bewegung und einen entsprechenden Lebensstil dieser Zielgruppe.

Grund 5: Differenzierung zur Konkurrenz

Neben generell vielen Playern in der Versicherungsbranche, strömen mittlerweile nun auch durch die zahlreichen Insurtech-Startups sowie branchenfremde Unternehmen, die hier Fuß fassen möchten, in den Markt (Quelle: SPORTFIVE, Branchenanalyse Internationale Versicherungen 2019). Dies wiederum betont nochmals die Notwendigkeit für eine Differenzierung im Markt gegenüber der jungen Zielgruppe, wofür Sport die idealen Rahmenbedingungen bietet.

Grund 6: Eine (internationale) Spielwiese mit Potential

Die Konzernstrukturen zahlreicher Versicherungsunternehmen sind mit vielen ausländischen Tochtergesellschaften sehr international und passen daher prinzipiell gut zur beispielsweise international strahlkräftigen Fußballbranche. Innerhalb der europäischen Fußball-Top-Ligen sind, mit Ausnahme der Premier League, bislang kaum internationale Top-Versicherer als Sponsoren anzutreffen.

Zwei Best Cases

Bereits einige Versicherungsanbieter wissen um die hier beschriebene Attraktivität der Plattform Sport und investieren entsprechend in diese Richtung. So hat etwa die AOK bei der vergangenen Handball-EM gemeinsam mit dem DHB einen neuen Weg in digitalem Storytelling beschritten, während die IKK in Zusammenarbeit mit Borussia Dortmund den Fans des BVB ein gesamtheitliches Gesundheitsportal anbietet, das Themen wie Ernährung und einzelne Trainingsinhalte authentisch erklärt.

Mehr Infos & Insights

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