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Nachhaltigkeit auf den Segeln


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Wie der Segelsport beim Umwelt- und Klimaschutz vorangeht und welche Chancen sich Sponsoren hier bieten

Mensch, Natur und Klima – bei kaum einer anderen Sportart sind diese Elemente so eng miteinander verwoben wie beim Segeln. Und es gibt wohl kaum einen Sport, bei dem die Sportler:innen so abhängig sind von den klimatischen Bedingungen. Nur wer die Naturgewalten – Wind, Wasser und Wellen – versteht, ist erfolgreich. Kein Wunder, dass sich Segler:innen der Natur so verbunden fühlen und in Sachen Klimaschutz vorangehen.

“A race we must win – Climate Action now!”

Dieses Motto hat sich der deutsche Profisegler Boris Herrmann auf die Segel geschrieben. 2019 erlangte er weltweite Bekanntheit, als er die Klima-Aktivistin Greta Thunberg nach New York zum Klimagipfel segelte. Nicht erst seit dieser legendären Atlantiküberquerung setzt sich Boris Herrmann mit seiner Crew für den Meeres- und Klimaschutz ein. Seine Yacht „Malizia“ ist mit Sensoren ausgestattet und sammelt auf hoher See Daten zur Temperatur und zur CO2-Konzentration in den Ozeanen, die Forschungseinrichtungen in aller Welt zur Verfügung gestellt werden. Ziel ist es, die Auswirkungen des Klimawandels auf die Meere besser zu überwachen und zu verstehen.


„Die größte Bedrohung für die Ozeane ist der Klimawandel. Wir wollen durch die Emotionen des Sports inspirieren zu ambitionierten Denken und Handeln. Segeln kann das Vehikel sein, um das Thema Nachhaltigkeit in die Gesellschaft zu tragen.“

Boris Herrmann, Guest Speaker im SPORTFIVE PLAYBOOK Webinar zum Thema „Nachhaltigkeit im Segelsport“.


„Klar zur Wende!

Auch abseits des Teams Malizia um Boris Herrmann zeichnet sich der Segelsport durch nachhaltige Initiativen aus. „Klar zur Wende“ lautet das Motto einer zukünftigen Segel-Initiative für mehr Nachhaltigkeit. Und das ist bei weitem nicht die Einzige: Ob „Turn the tide on plastic“ – eine Aktion der Mirpuri Foundation, die auf die enorme Verschmutzung der Meere durch Einwegplastik aufmerksam macht – oder die #SailingArt4GlobalGoals-Aktion der Segel-Bundesliga, die die 17 Nachhaltigkeitsziele der United Nations auf 17 Segeln künstlerisch in Szene setzt: Mit seinen nachhaltigen Initiativen und klaren gesellschaftlichen Botschaften geht der Segelsport mit gutem Beispiel voran – und bietet damit all jenen Sponsoren eine aufmerksamkeitsstarke Plattform, die sich in Sachen Nachhaltigkeit gegenüber ihren Zielgruppen positionieren möchten.

Wichtig ist dabei, dass diese Unternehmen Nachhaltigkeit als zentrales Thema begreifen, das fester Bestandteil der Firmenstrategie ist und nicht nebenbei erledigt wird. Boris Herrmann: „Nachhaltigkeit ist CEO-Thema. Es kann nur zu einer substanziellen Transformation kommen, wenn es Teil der Firmenstrategie ist, irgendwann nachhaltig zu werden. Das beobachten wir auch bei unseren Partnern.“

Klima, Wasser und Geschlechtergleichheit als Kernthemen

Entlang der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals / SDG’s) sind die Kernthemen des Segelsports klar gesetzt. Neben dem SDG 13 (Climate Action) und den SDGs 6 und 14 (Clean Water / Life below Water) spielt auch das SDG 5 Gender Equality eine entscheidende Rolle. Mit gemischten Crews ist Segeln eine der wenigen Sportarten, die das Thema Geschlechtergleichheit authentisch leben und transportieren.

Attraktive Zielgruppe

Mit über zwei Millionen Segler:innen und über acht Millionen Segelinteressierten in Deutschland sowie europaweit 30 und weltweit über 250 Millionen Segelfans bietet die Segel-Community eine enorme Reichweite. Eine Präsenz in den Yacht-Clubs bietet Sponsoren Zugang zu einer sonst schwer erreichbaren kaufkräftigen, gebildeten und nachhaltig-orientierten Zielgruppe. Dabei ist die Segel-Community äußerst vielfältig. „Die Einstiegsbarriere in den Sport ist relativ niedrig. Es gibt eine Riesenbandbreite und wohl keinen Sport, der so viele Facetten hat – natürlich gibt es die Welt der Milliardäre, die mit ihren Superyachten in Porto Cervo um die Wette segeln. Wir haben aber auch die Welt der Clubs und Segelschulen, wo junge Menschen segeln lernen“, erklärt Oliver Schwall, CEO und Gründer der Konzeptwerft GmbH im SPORTFIVE Playbook.

Packende Rennen um die Weltmeere

Das Potential ist noch längst nicht ausgeschöpft: Was früher fernab der Kameras auf dem Wasser passierte, verfolgen immer mehr Menschen über Internet und Social Media – so z.B. die Vendée Globe, die härteste Solo-Regatta um die Welt, bei der Boris Herrmann 2021 den 4. Platz belegte. Mit Boris Herrmanns Team „Malizia“ und dem Team „GUYOT Environnement – Team Europe“ gehen im Januar 2023 beim Ocean Race, der spektakulären Weltumseglung mit Etappenorten auf allen fünf Kontinenten, erstmals wieder zwei Segelboote mit deutscher Beteiligung an den Start – und das rund 20 Jahre, nachdem die „Illbruck“ als sensationeller Sieger des Meeresmarathons im Juni 2002 in den Kieler Hafen einlief. 300.000 Zuschauer:innen säumten damals die Förde. Auch bei der Neuauflage des Ocean Race ist die Stadt an der Ostsee als Zwischenstopp gesetzt: Am 9. Juni 2023 steuern die Yachten den Kieler Hafen an – ein echtes Highlight für alle Segel-Begeisterten in Deutschland.

In den fast 50 Jahren seines Bestehens (das Ocean Race wurde 1973 ins Leben gerufen) hat das Rennen um die Welt sein Gesicht stark verändert. Ging es früher vor allem um den technologischen und sportlichen Wettkampf, steht nun klar der Schutz der Ozeane im Vordergrund. „Racing with Purpose“ ist der Slogan des Ocean Race. “Der Nachhaltigkeitsgedanke steht über allem und ist die zentrale Botschaft“, erklärt Jens Kuphal, Manager des „GUYOT Environnement – Team Europe“.

Die lange Dauer des Wettkampfs ist ein klarer Vorteil in der Kommunikation. Über ein halbes Jahr sind die Segler:innen während des Ocean Race unterwegs mit Stopp Overs auf allen fünf Kontinenten. Vor allem auch die Veranstaltungen an Land bieten die Möglichkeit, tausende Menschen vor Ort auf das Thema Nachhaltigkeit aufmerksam zu machen und ein Bewusstsein für notwendige Veränderungen zu schaffen.

Logistik, Materialaufwand, Ressourcen – auch beim eigenen ökologischen Footprint hat sich das Rennen in den letzten Jahren massiv verändert. Wo früher hunderte Container um die Welt geschifft wurden, setzen die Teams nun auf lokale Ressourcen. „Da hat ein echtes Umdenken eingesetzt. Wir müssen und wir wollen uns damit auseinandersetzen – wie können wir es besser machen?“, sagt Jens Kuphal.

Nationale und europäische Segel-Ligen als Sponsoring-Plattform

Auch abseits der Rennen über die Ozeane bieten die Segel Bundesliga oder die Segel Champions League vielfältige Möglichkeiten für Sponsoren, das Potential des Segelsports für sich zu nutzen. Die Segel-Bundesliga ist in zwei Ligen mit je 18 Clubs aufgeteilt – von Bremen, Schleswig-Holstein und Hamburg über Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin und Niedersachsen bis hin zu Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern sind alle Bundesländer mit größeren Gewässern vertreten. Genau wie in der Fußball-Bundesliga können die Vereine auf- und absteigen. Gekürt werden die Champions der 1. und 2. Bundesliga bei sieben dreitägigen Events von Mai bis November in Hamburg, Kiel, Travemünde, Warnemünde, Berlin und Friedrichshafen. Für Sponsoren, die Segeln zur Sales-Aktivierung über Lead-Kampagnen nutzen wollen, sind die Events in den Yacht-Clubs eine ebenso geeignete Plattform wie für Unternehmen, die für ihre Kund:innen oder Mitarbeitenden mit individuellen Segeltörns ein unvergessliches Erlebnis schaffen wollen.

Das Thema Nachhaltigkeit spielt auch in der Segel-Bundesliga eine entscheidende Rolle, was bereits beim Saisonauftakt am 21. und 22. Mai 2022 in Hamburg deutlich wurde: Der Saisonstart auf der Außenalster wurde ergänzt durch eine Kultur-Regatta, bei der die Boote erneut die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN aufs Wasser brachten.

„Neben der Aufmerksamkeit für das Thema Nachhaltigkeit können wir auch in den Vereinen und in der Bundesliga einen Beitrag leisten im Kern dessen, was wir tun: indem wir andere Materialien verwenden, indem wir kein Plastik auf die Events mitnehmen, indem wir Produkte der Region benutzen. Wir beobachten, dass die Vereine schon seit vielen Jahren sehr ernsthaft versuchen, ihren Kernbetrieb nachhaltiger zu gestalten“, so Oliver Schwall.

Sailing Champions League – die Königsklasse der europäischen Segel-Ligen

Die Idee hinter der Sailing Champions League ist einfach: Es ist die Meisterschaft der nationalen Meister. Die erfolgreichsten Clubs aus den Ländern der nationalen Segel-Ligen treten gegeneinander an und kämpfen um den Titel: „Bester Segelclub des Jahres“.

Die Sailing Champions League stößt auf großes Interesse bei den Medien und kommt auch bei den Clubs, Sportler:innen und Fans gut an: Über 3.000 Segler:innen von mehr als 300 Clubs aus über 20 nationalen Segel-Ligen gehen in der Sailing Champions League bereits an den Start. Damit ist die Königsklasse das am schnellsten wachsende Segelformat aller Zeiten. Das Finale des internationalen Clubwettbewerbs wird vom 23.-26. Juli 2022 in Travemünde ausgetragen.

Ob nationale oder internationale Reichweite, Storytelling, Kundenakquise und -bindung oder Mitarbeiter-Incentive: Für jedes Kommunikationsbedürfnis bietet Segeln als Plattform die passende Lösung. SPORTFIVE ist als Vermarktungspartner sowohl für die Segel Bundesliga als auch für die Sailing Champions League aktiv und arbeitet auch mit dem Ocean Race und dem französisch-deutschen „GUYOT Environnement – Team Europe“ zusammen.


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